Neue Ausstellung "Willkommen in Europa?" in der Galerie STUWERTINUM

In der Galerie STUWERTINUM ist bis zum 9. März die Foto-Ausstellung "Willkommen in Europa?" zu sehen.

Die Ausstellung zeigt Fotos aus verschiedenen Ländern entlang der Außengrenzen der EU und auf dem Balkan.
Die Bilder sind im Rahmen von humanitären Projekten der "Ärzte ohne Grenzen" entstanden, die seit 2001 an den EU-Außengrenzen und seit 2015 auch auf dem Mittelmeer und dem Balkan Nothilfe für Flüchtlinge leisten.

Krieg, Verfolgung, Armut – es gibt viele Gründe, weshalb Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein Teil von ihnen macht sich auf den Weg nach Europa. Da eine legale Einreise kaum möglich ist, wagen viele den gefährlichen Weg übers Mittelmeer, wo es auf oft total überfüllten Booten häufig zu Überfällen, Misshandlungen und Erpressungen kommt - sofern sie Europa überhaupt erreichen, denn jedes Jahr sterben Tausende bei der Überfahrt. Andere wählen den langen Weg über die sogenannte Balkanroute.

In der EU angekommen, erwartet viele dann der nächste Schock: in überbelegten, vollkommen ungeeigneten Unterkünften festgehalten, kaum Hilfe erhaltend oder sich ganz selbst überlassen. Andere stecken aufgrund der Grenzschließungen auf dem Balkan fest, wo sie zum Teil brutal von Polizei oder Armee zurückgedrängt werden und dann ohne Unterkunft, medizinische Hilfe, Trinkwasser oder Nahrung im Niemandsland zwischen den Staaten ausharren müssen.

Die Fotos zeigen Menschen und ihre Geschichten - und drücken die Traumata der lebensgefährlichen Flucht aus.

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